Neue Tätermasche – Vortäuschen einer Notlage
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Schwerin am 04.06.2025 einen Haftbefehl gegen eine 26-jährige männliche Person unter anderem wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung erlassen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 28.03.2025 im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit einer weiteren bisher unbekannt gebliebenen Person eine Notlage mit seinem Fahrzeug vorgetäuscht zu haben, indem der PKW quer auf der Fahrbahn abgestellt war. Nachdem ein 44-jähriger neuseeländischer Autofahrer anhielt, um seine Hilfe anzubieten, forderte die bisher unbekannt gebliebene Person ihn auf, sein Geld herauszugeben. Als die Täter 15,00 € erbeuteten, setzte sich der Beschuldigte in den Wagen des Zeugen und forderte diesen nunmehr unter Vorhalt eines Messers auf, zur Bank zu fahren. Dort hob der Zeuge von seinem Konto insgesamt 310,00 € ab und übergab das Geld den Tätern.
Die Staatsanwaltschaft weist auf die Unschuldsvermutung hin.



