Pressemeldungen: Staatsanwaltschaften

Schwerin

Einbruch in ein Wohnhaus in Pinnow - Ermittlungserfolg durch "DNA-Treffer"

(Di, 02.01.2018) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin hat das Amtsgericht Schwerin am 29.12.2017 Haftbefehl gegen einen 31 Jahre alten Mann aus dem Raum Hagenow wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls, der versuchten schweren räuberischen Erpressung, der gefährlichen Körperverletzung u.a. erlassen.
Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, in den frühen Morgenstunden des 25.12.2017 gemeinsam mit zwei bisher unbekannten Mittätern maskiert und unter Verwendung von Brecheisen in ein Wohnhaus in Pinnow eingebrochen zu sein. Als die dortigen Bewohner aufgrund lauter Geräusche auf das Geschehen aufmerksam geworden waren, forderten die Täter unter Androhung und Anwendung von Gewalt die Herausgabe von Bargeld. Nachdem ein Bewohner des Hauses dem Angriff entgegengetreten war, flüchteten sie unter Mitnahme eines dreistelligen Bargeldbetrages.

Die zügigen und umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Schwerin haben dazu geführt, dass der Beschuldigte als einer der mutmaßlicher Täter bereits vier Tage nach der Tat identifiziert und festgenommen werden konnte. Dies ist u.a. deshalb möglich gewesen, weil am Tatort DNA-Spuren gesichert werden konnten, die über einen Abgleich in der DNA-Datenbank zu dem Beschuldigten geführt haben.

Die Staatsanwaltschaft weist auf die Unschuldsvermutung hin.

Verantwortlich für den Inhalt: Oberstaatsanwältin Claudia Lange

Schwerin

Fremdenfeindlicher Übergriff in Wismar - Staatsanwaltschaft Schwerin erwirkt Haftbefehl

(Do, 14.12.2017) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin hat das Amtsgericht Wismar gestern Haftbefehl gegen einen 18-Jährigen aus Wismar wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Diebstahls und der Beleidigung erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Der Beschuldigte ist nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen dringend verdächtig, gemeinsam mit zwei gesondert verfolgten Jugendlichen am 12.12.2017 auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Wismar einen guineischen Staatsangehörigen beschimpft und mehrfach als „Neger“ bezeichnet zu haben. Sodann soll der Beschuldigte dem Geschädigten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, wodurch dieser zu Boden ging. Dem Beschuldigten wird weiter vorgeworfen, mit den Mittätern auf den am Boden liegenden Geschädigten eingetreten und mit Bierflaschen eingeschlagen zu haben. Anschließend soll der Beschuldigte unter Mitnahme des Rucksacks des Geschädigten den Tatort verlassen haben.

Die Staatsanwaltschaft weist auf die Unschuldsvermutung hin.

Verantwortlich für den Inhalt: Oberstaatsanwältin Claudia Lange

Rostock

Ergebnis der Obduktion des 30-jährigen Verstorbenen

(Di, 14.11.2017) Der am 9. November 2017 in Rostock verstorbene 30-Jährige (vgl. Pressemitteilung der Polizei vom 10.11.2017 - Polizeieinsatz im Rostocker Nordwesten endet mit einer verstorbenen Person) ist nach dem vorläufigen Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung an „einem akuten Herztod bei Vorschädigung des Herzens durch abgelaufenen Infarkt und höhergradigen Verengung der Herzkranzschlagadern, begünstigt durch hochgradigen Erregungszustand“ verstorben. Die Mutter des Verstorbenen hatte sich zuvor wegen des Erregungszustandes ihres Sohnes an die Rettungskräfte gewandt.

Es gab keine Anzeichen grober körperlicher Gewalt, die todesursächlich relevant gewesen sein könnten.

Die toxikologische Untersuchung wird noch durchgeführt. Mit einem Ergebnis ist in einigen Wochen zu rechnen.

Verantwortlich für den Inhalt: Oberstaatsanwalt Harald Nowack

Schwerin

Staatsanwaltschaft Schwerin erwirkt Haftbefehl wegen Messerangriffs in Schwerin

(Fr, 10.11.2017) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin hat das Amtsgericht Schwerin am 01.11.2017 gegen einen 22 Jahre alten Mann aus Syrien einen Haftbefehl wegen Verdachts des versuchten Totschlags erlassen.

Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, am 28.10.2017 gegen 15:15 Uhr in Schwerin-Lankow im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung einem 23jährigen Landsmann mehrere Messerstiche, u.a. in den Oberkörper, versetzt zu haben, wodurch dieser lebensgefährliche Verletzungen erlitten hat. Der Geschädigte musste noch am Tattag notoperiert werden. Er befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Der Tatverdächtige war zunächst flüchtig. Er hat sich diese Woche gestellt und befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft weist ausdrücklich auf die Unschuldsvermutung hin.

Hinweis:
§ 212 Abs. 1 StGB (Totschlag) – Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.
§ 23 Abs. 2 StGB (Strafbarkeit des Versuchs) – Der Versuch kann milder bestraft werden als die vollendete Tat.

Verantwortlich für den Inhalt: Oberstaatsanwältin Claudia Lange

  
Nachrichten

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